
Montag 20. Mai 2013, 15.00 Uhr, Schloss Leuk (Wallis)
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| Franz Furrer-Münch 1924 – 2010 |
Aus dem Skizzenbuch (1992/93) «Gegengestalten» für Kammer-Ensemble |
| Klaus Huber *1924 |
Rauhe Pinselspitze (1992) für Cello und Buk |
| Hans Ulrich Lehmann *1937 |
A Chagall (1980) «Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz» für Mezzosopran, Flöte und Klarinette |
| Franz Furrer-Münch | Aus dem Skizzenbuch (1992/93) «Vom Rand zur Mitte nach aussen» für Kammer-Ensemble |
| Mischa Käser *1959 |
Das Bild des Malers M.L.N. (1983) für Violine solo |
| Max E. Keller *1947 |
«gebündelt und ausfasernd» (2007) für Flöte, Klarinette, Violine und Klavier |
| Alfred Zimmerlin *1955 |
Gänge 1 (1988) für Klarinette solo |
| Nadir Vassena *1970 |
Torso II (1998) für Violine und Klavier |
| Alfred Zimmerlin | Gänge 2 für Klarinette solo |
| Rico Gubler *1972 |
In Sand gemeisselt (1984) für Viola, Violoncello und Schlagzeug |
| Alfred Zimmerlin | Gänge 3 für Klarinette solo |
| Thüring Bräm *1944 |
Les Lettres de Cézanne (1984) für Mezzosopran, Flöte und Streichtrio |
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MusikerInnen: Matthijs Bunschoten, Viola; Martin Flüge, Schlagzeug; Anna-Katharina Graf, Flöten; Rea Claudia Kost, Mezzosopran; Rafael Rütti, Klavier; Emanuel Rütsche, Violoncello; Mateusz Szczepkowski, Violine; Martin Truninger, Klarinette. Benedikt Hayoz, Leitung
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Die Jubiläumssaison des Ensemble TaG widmet sich der Vielfalt der Schweiz. Im vorliegenden Programm geht es um Musik von Schweizer Komponisten, die in mehr oder weniger direktem Zusammenhang stehen zum Bildnerischen.
So liess sich Klaus Huber für seine Huldigung an den grossen Koreaner Isang Yun von der ostasiatischen Tuschmalerei inspirieren. Hans Ulrich Lehmann bezieht sich auf bestimmte Glasbilder zum Hohen Lied von Marc Chagall und verwendet einen Text des Malers. Auch Thüring Bräm verwendet Texte aus Cézannes Briefen und verwendet die vertonbaren Buchstaben im Namen des Malers motivisch. Bei Mischa Käser geht es um die Figur des Malers Max Ludwig Nansen in der «Deutschstunde» von Siegfried Lenz.
Weniger direkt sind die Bezüge bei Gubler, Keller und Furrer-Münch, wo Begriffe aus dem Gestalterischen auf musikalische Prozesse übertragen werden: «Skizze», «gemeisselt», «gebündelt». Alfred Zimmerlin wurde in «Gänge» von einer Skulptur von Niklaus J. Lenherr angeregt, welche den Raum teilt und in verschiedenen Perspektiven erfahren lässt.
Anna-Katharina Graf
